10 Tipps- „Do’s und Dont’s bei einer Kooperationsanfrage“

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich gerne meine Reihe „10 Tipps“ fortsetzen. Bei meinem letzten Post habe ich euch Tipps gegeben, wie ihr vielleicht eure erste Kooperation bekommen könnt. Dieser Post bezieht sich darauf, wie ihr aktiv Kooperationsanfragen verfassen könnt. Natürlich hat jeder einen anderen Geschmack und ich kann euch immer nur aus meinem subjektiven Erfahrungsschatz berichten. Ich kann euch leider auch nicht versprechen, dass es mit meinen Tipps zu 100% klappen wird, eine Firma ggf. von euch zu überzeugen. Mein Ziel ist es aber, euch ein Verständnis darüber zu vermitteln, was in eine solche Anfrage alles hineingehört und was eben nicht. Los geht es, viel Spaß….solltet ihr Fragen haben, könnt ihr euch wie immer per Instadirect oder per Mail an mich wenden.

D0’s

1. Schon der Betreff eurer Mail sollte kurz und prägnant sein. So fällt eure Mail schon im Posteingang gleich ins Auge. Ich persönlich würde immer euren Bloggernamen reinschreiben und was eurer Anliegen ist.

2. Die Anrede sollte höflich aber nicht stocksteif sein, hallo wir sind ja keine „Beamten“ Scheeerz bitte liebe Beamten fühlt euch nun nicht von mir angegriffen…habt ihr einen Ansprechpartner !?… super sprecht diesen unbedingt persönlich an, dies wirkt gleich viel persönlicher und der/die- jenige fühlt sich direkt angesprochen.

3. Du oder Sie, oh diese Frage ist immer knifflig. Was ist es für eine Firma…wie könnten dort deren Umgangsformen sein. Ist es z.B. ein kleineres traditionelles Unternehmen oder eine große lockere und offene Firma, die bekannt dafür ist, mit allen Mitarbeitern einen sehr familiären Umgangston an den Tag zu legen. All das könnten Hinweise für die richtige Anrede sein.

4. Sich vorab informieren kommt immer gut an und zeigt, dass man sich wirklich mit den Produkten auseinandergesetzt hat. Die gesammelten Infos können sehr gerne in den Text einfließen.

5. Rechtschreibung: Ja auch ich mache Rechtschreibfehler und niemand ist perfekt, aber lasst euren Text doch im Zweifelsfall noch einmal von einer zweiten Person durchlesen.

6. In der Kürze liegt die Würze: Unternehmen bekommen täglich so viele Mails und haben nicht die Zeit zu viel „Bla Bla“ zu lesen.

7. Sich abheben: Macht euch interessant und werdet kreativ…bietet etwas an, macht ggf. erste Vorschläge, wie eine Kooperation mit euch als Blogger aussehen könnte. Stellt euch vor und beschreibt euch in ein paar Sätzen.

8. Authentisch bleiben: Sich nicht verstellen und wer sein wollen, der ihr nicht seid. Profis merken das sofort und stellen Widersprüche zu euren Texten und zu euren Blogs oder Social Medias fest.

9. Direkte Links zu eurem Blog und zu euren Social Media Accounts einfügen spart Zeit für den Leser.

10. Kontaktdaten und bestenfalls euer Logo einfügen.

Dont’s

1. Potenzielle Kooperationspartner schon bei der ersten Mail (wenn Name bekannt) mit Spitznamen ansprechen, viel zu persönlich.

2. Standard E-Mails und dann wohl noch in einer großen Firma. Sollten sich doch mal Kooperationspartner austauschen, lässt dies nicht auf eure ausgeprägte Kreativität schließen.

3. Dreiste Forderungen stellen: Forderungen gehören in meinen Augen nicht in einen ersten Mail-Kontakt.

4. Seine Lebensgeschichte erzählen: Interessiert niemanden und gehört dort einfach nicht rein und nein wir sind hier nicht bei DSDS.

5. Sich anbiedern und betteln: In meinen Augen ein absolutes No Go, denn ihr könnt was und habt etwas anzubieten, vergesst das niemals.

6. „Wer nicht will der hat schon“; Auf keinen Fall Firmen bombardieren und terrorisieren oder wollt ihr auf der internen „Abschussliste“ stehen!?

7. Umgangssprache vermeiden heißt soviel wie, es handelt sich immer noch um einen geschäftlichen Austausch und keinen Plausch unter Freunden.

8. Achtet darauf, dass euer Text zur jeweiligen Firma passen ist. Ist es ein Schuh-Onlineshop, könnt ihr nicht schreiben …..mir gefallen eure „Ketten“ sehr gut und ich würde sehr gerne mit euch zusammenarbeiten.

9. Betreff in der Mail oder den Ansprechpartner aus versehen verwechseln kann passieren, kann aber sehr peinlich werden. Soviel Zeit sollte sein, dies alles immer noch einmal zu prüfen.

10. Keine Links angeben oder das Media Kit vergessen (was gerade am Anfang vielleicht noch kein Beinbruch sein kann).

Nächsten Sonntag gibt es 10-Tipps- „Wie erstelle ich ein Media Kit“ seid gespannt, ich hoffe euch gefällt mein Post. Eure Tatjana

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Tatjana

2 Comments

  1. Hallo!
    Sehr schöne „Do’s“ und „Don’ts“ 🙂 Sehr schön geschrieben.
    Bin schon auf den Beitrag nächste Woche zum Media-Kit gespannt.

    Liebe Grüße

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